Warum Bewertungen zählen
Bewertungen sind für viele Kunden der wichtigste Hinweis, ob ein Betrieb verlässlich ist. Sie erscheinen direkt im Google-Unternehmensprofil, oft bevor jemand die Website öffnet. Google nennt Bewertungen als einen der Faktoren für die Bekanntheit eines Unternehmens im lokalen Ranking.
Der richtige Moment
Der beste Zeitpunkt für die Bitte ist kurz nach dem Abschluss, wenn die Arbeit gerade abgenommen wurde und der Kunde zufrieden ist. Eine Woche später ist der Eindruck verblasst, und die Bitte wirkt wie Nachbearbeitung.
Ein Ablauf in vier Schritten
- Nach der Abnahme persönlich fragen: „Wenn Sie zufrieden sind, hilft uns eine Bewertung bei Google sehr.“
- Am selben Tag eine kurze Nachricht mit dem direkten Link zur Bewertung senden, per E-Mail oder Messenger
- Nach einer Woche eine einzige freundliche Erinnerung, nicht mehr
- Jede Bewertung innerhalb weniger Tage beantworten, mit Namen und Bezug zum Auftrag
Was nicht geht
Gekaufte Bewertungen, Bewertungen von Mitarbeitern oder Familie und Anreize wie Rabatte für Sterne sind nach den Richtlinien von Google unzulässig und können wettbewerbsrechtlich als irreführend gelten. Sie fallen außerdem auf: Kunden erkennen Muster, und Google entfernt auffällige Bewertungen. Der Ablauf oben braucht nichts davon.
- Keine Bezahlung oder Gegenleistung für Bewertungen
- Keine Bewertungen aus dem eigenen Umfeld
- Keine Vorauswahl nur zufriedener Kunden mit Umleitung der anderen
- Keine erfundenen Bewertungen auf der eigenen Website
Mit Kritik umgehen
Eine kritische Bewertung ist kein Schaden, wenn die Antwort sachlich ist: bedanken, den Punkt ernst nehmen, Lösung anbieten, kurz bleiben. Leser bewerten die Antwort mit. Ein Betrieb, der souverän mit Kritik umgeht, wirkt verlässlicher als einer mit ausschließlich Fünf-Sterne-Bewertungen.
Wenn es automatisch laufen soll
Der Ablauf lässt sich automatisieren: Nach Auftragsabschluss geht die Bitte mit Link automatisch raus, die Erinnerung folgt nach festem Abstand. Als Baustein kostet das ab 149 € im Monat netto, zwölf Monate Laufzeit, und ist in LOCAL VISIBILITY teilweise enthalten. Details auf der Preisseite.
Beispielszenario
Fazit
Bewertungen sind das Ergebnis einer Gewohnheit, nicht eines Tricks: im richtigen Moment fragen, den Weg kurz machen, jede Bewertung beantworten. Auf der Website gehören Bewertungen sichtbar eingebunden, mehr dazu in der Website-Checkliste.
Häufige Fragen
Darf ich Kunden um eine Bewertung bitten?
Ja. Die Bitte ist erlaubt, solange keine Gegenleistung versprochen wird und keine Vorauswahl stattfindet, die nur zufriedene Kunden zur Bewertung führt.
Darf ich Bewertungen auf meiner Website zeigen?
Ja, mit Quelle und ohne Veränderung des Inhalts. Erfundene oder bearbeitete Bewertungen sind irreführend und unzulässig.
Was tun bei einer falschen Bewertung?
Sachlich antworten und bei Verstößen gegen die Richtlinien die Bewertung bei Google melden. Eine Löschung ist nur bei klaren Verstößen zu erwarten.
Quellen
- Google-Hilfe: Rezensionen erhalten und verwalten (öffnet in neuem Tab)
- Google-Hilfe: So verbessern Sie Ihr lokales Ranking (öffnet in neuem Tab)
- § 5 UWG: Irreführende geschäftliche Handlungen (öffnet in neuem Tab)
Alle Links zuletzt geprüft am 14.10.2026. Das Beispielszenario ist frei erfunden und enthält keine Kennzahlen. Preise laut Preisliste vom 1. Oktober 2026, netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer, Angebot nur für Unternehmen.